Foodporn? - Eher mein ganz normales Mittagessen!

Dieser Artikel wurde von meinen Kollegen „Foodporn“ genannt. Ich mag das Wort überhaupt nicht, denn für mich ist das einfach mein ganz normales Essen. Aber klar, stimmt schon: Ich gebe mir meistens bei der Zubereitung meines Mittagessens mehr Mühe, als andere Kollegen. Mir macht es einfach Spaß, mich damit zu beschäftigen und mir die Zeit dafür zunehmen – die Mittagspause soll ja schließlich Spaß machen und jeden Tag ein bisschen Abwechslung bringen. Immer das Gleiche oder einfach irgendwas zu essen – nur um satt zu werden – ist einfach nicht mein Fall. Außerdem weiß ich gerne ganz genau, was ich da gerade esse.

Natürlich kann ich nachvollziehen, wenn Kollegen ihre kostbare Freizeit nicht opfern möchten, um ihr Essen für die nächste Mittagspause vorzubereiten; diese Vorbereitung kann aber auch ganz einfach im Vorbeigehen erledigt werden. Ich zeige euch deshalb zwei meiner All-Time Favorites für jeden Tag, aus denen sich locker 1.000 verschiedene Varianten zaubern lassen. Nebenbei hättet ihr sogar noch Zeit den Hausputz zu erledigen, eine Serie zu gucken oder Sport zu machen! Es gibt also eigentlich keine Ausrede mehr, Berge an Verpackungsmüll in denen ein lächerlicher Salat gekrönt von einem in ein Plastikdöschen gefülltes Dressing (bei der man sich fragt, woraus diese weiße Soße überhaupt besteht) liegt, zu kaufen. Jeden Tag Geld für ein Mittagessen auszugeben, wenn man doch sowieso alles zu Hause oder sogar im Gemüsekorb unseres Büros hat, ist damit Geschichte. Los geht´s:

Gericht 1: Ofen-Gemüse

Zubereitung: Saisonales Lieblings-Wurzelgemüse putzen, schälen und in grobe Stücke schneiden. Alles auf ein Backblech legen und mit Olivenöl, Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Dann bei ca. 180° für ca. 20 bis 30 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben. Eine Hälfte davon, kann beispielsweise warm zum Abendessen gegessen werden. Die andere Hälfte kann etwas anders kombiniert als Salat zur Mittagspause verspeist werden. Das Gemüse lässt sich mit allem, was der Kühlschrank oder der Gemüsekorb hergibt, kombinieren. Probiert doch gerne mal Feta, verschiedene Nüsse, Kürbiskerne, frischen Spinat, Kichererbsen, Bohnen, rohe Paprika, Reis oder Quinoa dazu. Wer total „crazy“ drauf ist, kann abends noch fix ein Dressing zaubern.

Honig-Senf Dressing

Zubereitung: Je einen Teelöffel Senf und Honig, mit etwas Salz, Pfeffer und einem Schuss Zitrone in ein Schraubglas füllen. Gut schütteln, fertig. Der Senf kann alternativ auch durch Ednussmus oder Tahin ersetzt werden.

Joghurt-Dressing

Zubereitung: Eine noch schnellere Variante bietet das Joghurt Dressing. Dazu einen Esslöffel Joghurt vom Frühstück mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken, fertig.

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Gericht 2: Couscous Salat

Zubereitung: Ungefähr eine halbe Tasse Couscous in ein Schraubglas oder eine Tupperdose füllen. Nach Belieben salzen und eine Teelöffelspitze Gemüsebrühe dazu geben. Alternativ kann zur Gemüsebrühe auch eine halbe Bio-Zitrone dazugelegt und nach dem Quellen ausgepresst werden. Anschließend einen Spritzer Olivenöl dazu und mit heißem Wasser aufgießen, bis der Couscous bedeckt ist. Den Deckel auflegen und den Couscous quellen lassen – am einfachsten geht das über Nacht. Morgens packt ihr das Glas einfach ein, schnappt euch noch ein paar Blätter Salat, frischen Spinat oder Kresse als Topping. Ich schaue gerne auch, was der Inhalt unseres Gemüsekorbs im Büro her gibt und presse optional noch eine halbe Orange drüber. Gar keine Arbeit, oder?

Wer fünf Minuten mehr übrig hat, kann sich natürlich mehr austoben. Als Beilage eignen sich super Falafel aus dem Supermarkt. Diese sind fix gebraten und können abends in einen Wrap gerollt werden. Am nächsten Tag alles einfach mit ins Büro nehmen; Tofu dazu ist immer gut oder alternativ geht auch Fetakäse. Eine Kombination mit dem restlichen Ofen-Gemüse geht natürlich auch super, genau wie das Dressing.

Ihr merkt schon: Eigentlich ist es gar nicht so schwierig und der Kreativität sind schier keine Grenzen gesetzt. Es muss eben ein bisschen umgedacht und der Bequemlichkeit entflohen werden. Aber ich finde, das sollte jeder für ein leckeres Mittagessen einfach mal ausprobieren!

TIPP

Ihr habt z.B. ein leeres Gurkenglas zu Hause? Cool, dann nehmt das doch z.B. für die Zubereitung des Dressings oder des Couscous-Salats. Da braucht ihr erst gar keine Tupperdose kaufen. Oder ihr nehmt einfach eine Tupperdose aus der unteren Schublade unserer KK-Küche – ich glaube, da liegt noch die ein oder andere und wartet auf ihren Einsatz ;)

Zum Schluss noch eine Anregung – auch wenn ich eigentlich niemals missioniere. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, ist in diesem Artikel nicht ein Mal das Wort Fleisch gefallen. Zu Recht - wie ich finde. Es braucht weder Fleisch, um satt zu werden noch um ein echtes Mittagessen zu haben. Die Energie für den Arbeitstag könnt iht euch auch anders holen. Na dann, guten Appetit!

P.S. Meine liebsten Foodblogs sind von Anna Jones und Eat this. Viel Spaß beim schmöckern.

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