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Digitale Transformation im Berufsalltag

Jan Köhler • 20.03.2022 • Lesezeit: ca. 2 Minuten

Digitale Transformation im Berufsalltag

Digitalisierung, digitale Transformation, digitaler Wandel – Buzzwords, die im Arbeitsalltag immer wieder fallen. Der Schritt vom analogen ins digitale Zeitalter wird immer dynamischer und macht vor Büro & Co. keinen Halt.

Längst ist die digitale Transformation ihren Kinderschuhen entwachsen, ein Trend ist der digitale Wandel nicht mehr -vielmehr manifestiert sich der digitale Alltag zum Standard. Doch wie wirkt sich das eigentlich auf die tägliche Arbeit aus? Wie äußert sich die digitale Transformation in unserer beruflichen Zusammenarbeit?


Digitalisierung der Unternehmenskultur

Der digitale Wandel erfasst alle Bereiche eines Unternehmens gleichermaßen. Nicht nur Prozesse, Arbeitsabläufe und Systeme werden entstaubt und von der analogen in die digitale Zeit geführt. Auch Verhaltensmuster, Mitarbeitende und die Arbeitsumgebung selbst verändern sich.

Das beginnt bereits beim Einstellen neuer Kollegen und Kolleginnen: Während bisher der Ablauf der Employee Journey klar abgesteckt und von klassischen Touchpoints wie der Online-Stellenanzeige und dem Bewerbungsgespräch vor Ort geprägt war, hat sich dieses Verhalten verändert.

Remote / Social Recruiting und Remote Onboarding sind heute an der Tagesordnung. Das bedeutet: Potenzielle Arbeitskräfte werden gezielt gesucht und über soziale Netzwerke oder andere, moderne Kanäle angesprochen. Die Phase der Bewerbung läuft in vielen Unternehmen dann bereits rein digital ab – bis hin zum digitalen Onboarding.

Der Wandel in solchen Verhaltensmustern und übergeordneten Prozessen trägt zu einer Digitalisierung und Veränderung der gesamten Unternehmenskultur bei. Nicht nur die Verschiebung von Werten oder Führungsstilen – weg von autoritär und unflexibel hin zu kooperativ, charismatisch und agil – ist damit gemeint. Auch die Kommunikation und Vernetztheit innerhalb der Belegschaft sind dynamischen Anpassungen ausgesetzt.

Kennen Sie alle Ihre neuen Kollegen und Kolleginnen persönlich? Sehen Sie Kunden und Kundinnen oder Dienstleister genauso oft und regelmäßig wie früher? Wohl kaum – vor allem beschleunigt durch die Pandemie hat sich die Art und Weise der Zusammenarbeit verändert.

Homeoffice und Remote Work verändern die Kommunikation

Darauf hat die digitale Transformation den wohl größten Einfluss: Die Kommunikation, Zusammenarbeit und der persönliche Austausch haben sich bereits stark verändert.

Durch eine Verschiebung hin zu Homeoffice und Remote Work ist die Ursache schnell ausgemacht. Unternehmen erkennen die Notwendigkeit, ihren Mitarbeitenden flexible Arbeitszeitmodelle zu ermöglichen, die in vielen Branchen mittlerweile als Standard gelten. Dadurch sind Teams gezwungen, sich digital zu organisieren.

In Unternehmen, die die Umstellung aufgrund äußerer Umstände wie der Corona-Pandemie plötzlich von – plakativ gesprochen – 100 Prozent Präsenzzeit auf annähernd 100 Prozent Remote Work vollziehen mussten oder müssen, führt das zu Herausforderungen.

Ist die Infrastruktur für die digitale Kommunikation vorhanden? Sind alle Teammitglieder entsprechend geschult? Wie organisieren sich die Teams untereinander, wie werden zuvor analoge Kommunikationsprozesse transformiert?

Bei allen Herausforderungen bietet die dezentrale Organisation der Zusammenarbeit und Kommunikation auch Vorteile: Zeitersparnis, ortsübergreifende Meetings und effizientere Abstimmungen sind nur einige Pluspunkte.

Kunden und Kundinnen profitieren gleichermaßen

Die Digitalisierung von Prozessen, der Zusammenarbeit und eine vernetzte Kommunikation wirken sich nicht nur intern aus – auch Ihre Kunden und Kundinnen können davon profitieren. Schließlich gehören diese genauso zum Ökosystem eines jeden Unternehmens wie Vorgesetzte und Mitarbeitende.

Wo früher eine persönliche Präsentation gehalten wurde, findet heute ein kurzer Videocall mit einem Screensharing statt. Wo bisher Mails mit großen Bilderpaketen verschickt wurden, wird heute mit Kollaborationstools wie Slack organisationsübergreifend zusammengearbeitet. Wo früher der Telefonhörer für eine Frage in die Hand genommen wurde, wird heute eine kurze Teams- oder LinkedIn-Nachricht versendet.

Die digitale Transformation erleichtert das Kundenbeziehungsmanagement und eröffnet neue, zuvor nie dagewesene Möglichkeiten. Dabei ist wichtig: Überfordern Sie Ihre Kundinnen und Kunden nicht mit komplexen Anforderungen, sollten diese erst am Anfang ihres Digitalisierungsprozesses stehen.

Digitale Transformation aus HR-Sicht

Der digitale Wandel bringt Veränderungen, Vorteile und Herausforderungen in allen Unternehmensbereichen mit sich – so auch im HR-Bereich. Was bedeutet das genau?

In erster Linie bietet das Chancen: Nach den bereits vorgestellten, sich verändernden Prozessen (Stichwort: Social / Remote Recruiting, Remote Onboarding), eröffnet die Digitalisierung eine breite Palette an effizienzsteigernden Möglichkeiten für HR-Verantwortliche.

Davon profitiert auch jede:r Mitarbeitende. Automatisierte Zeiterfassung, online abrufbare Lohnabrechnungen, mobil verfügbare Einsatzplanungen und digitale Personalplanung sind nur vier Möglichkeiten, die Organisationen ganzheitlich Vorteile gegenüber Mitbewerbenden verschaffen.

Der folgerichtige Lohn: Mitarbeitende sind zufriedener, bleiben länger im Unternehmen und agieren als Multiplikatoren, wenn Sie in einem digitalisierten, effizienten und smarten Unternehmen arbeiten.

Die Kommunikation des digitalen Wandels ist wichtig

Eine ganzheitlich gedachte Digitalisierungsstrategie ist mehr als die Automatisierung von zuvor manuellen Prozessen. Sie betrifft im Arbeitsalltag alle denkbaren Bereiche: Recruiting, Zeitmanagement, Kommunikation, Zusammenarbeit im Projekt, Unternehmenskultur, Führungsverhalten oder Work-Life-Balance.

An oberster Stelle eines Digitalisierungsplans steht dabei stets das Change-Management. Alle Beteiligten, allen voran die Mitarbeitenden im Unternehmen, sollten über die Veränderungen im Zuge der digitalen Transformation mitgenommen und informiert werden. Nur so garantieren Sie, dass der digitale auch ein positiver Wandel im Unternehmensalltag ist.

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