Annas Fahrradweg

Ein Beitrag von Anna Nowotzin

Fahrrad for Future

Im Büro arbeiten bedeutet in der Regel wenig Bewegung und viel sitzen – außer natürlich man druckt sehr viel (da wir jedoch umweltbewusst sind, versuchen wir dies zu vermeiden) oder trinkt Unmengen Kaffee. Abends meldet sich dann meistens der innere Schweinehund und rät einem dringend dazu, die Füße hochzulegen, wozu man meistens umgehend einwilligt.

Ehe man sich versieht, hat man den typischen Bürobody (meist birnenförmig), hatte wenig Kontakt zu echter Luft noch weniger als die nötigen Schritte getätigt. Okay klar, wir legen es ein bisschen darauf an mit der Tiefgarage für alle autofahrenden Kollegen und dem Aufzug, der uns bequem in den dritten Stock fährt. Und den ständigen Geburtstagskuchen …

Allerdings gibt es einen guten Trick dieses gemeine Tier zu überlisten, das einen zur ständigen Faulheit überreden will – und das fast ohne es zu merken!

Man nutzt einfach schon den Weg zur Arbeit, um Sport zu treiben. Hinkommen muss man ja eh, warum nicht also mit dem Rad fahren und so die tägliche Sportdosis quasi nebenbei mitnehmen?

Bisher nutze ich dafür vor allem die schönen Tage im Jahr, um mit dem Rad zu fahren, da mein Weg zur Agentur mit 15 Kilometern doch ein bisschen weiter ist – an den weniger schönen Tagen empfehle ich einen netten Arbeitskollegen in der Nachbarschaft (Danke, Simon fürs regelmäßige mitnehmen!).

Meistens bin ich dann zwar länger unterwegs als mit dem Auto, allerdings lässt sich diese Zeit perfekt zur Vorbereitung auf die anstehende Arbeit oder auf dem Rückweg zum Abschalten nutzen. Morgens bin ich also fit für den Tag und umgehe den Stress im Berufsverkehr, abends nutze ich dann die Zeit, um „runterzufahren“ oder den manchmal doch stressigen Agenturalltag und die entsprechenden Anspannungen „wegzustrampeln“ (klappt sehr gut!).

Gut, ich hab das Glück einen wirklich schönen Fahrradweg zur Arbeit zu haben, da ich die Hälfte der Strecke direkt am Rhein entlangfahren kann. Trotzdem empfehle ich allen, auch wenn sie einmal quer durch die Stadt radeln müssen, mal das Auto stehenzulassen und morgens das Rad zunehmen. Vor allem den Kollegen (und dem Chef natürlich!) aus Düsseldorf und Umgebung.

Das macht den Kopf frei, erfreut die Umwelt und – ganz wichtig – die Kollegen. Denn wenn ich mit dem Rad hier bin, riecht’s in der Agentur nach Kokos. :)

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