Digital vs. Handgemacht - zwei Welten, eine Leidenschaft

Das gesamte Leben ist digital geprägt. Kleine elektronische Geräte bestimmen längst unseren Alltag. Wir kommunizieren social, organisieren uns interaktiv und verwalten uns online. Die technologische Entwicklung potenziert ihre Möglichkeiten. Und wir empfinden es als Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite werden digitale Prozesse einfacher und schneller. Auf der anderen Seite fühlen wir uns ihr oftmals ausgeliefert und überwacht.

Als Concept Director Interactive für digitale Angebote von der Karriere-Website bis zum Online-Marketing muss ich die aktuellen Anforderungen kennen und für unsere Kunden und Projekte zielführend einsetzen. Somit ist mein berufliches Leben insgesamt durch die digitale Entwicklung geprägt – operativ wie inhaltlich.

Was bietet da einen besseren Ausgleich als sich in der Freizeit mit Dingen zu beschäftigen, die komplett andere Herausforderungen mit sich bringen. Mein persönliches „Ding“ war es immer, Musik in einer Band zu machen. Mit meiner aktuellen Combo, den Rumtreibern, gelingt dies auf eine besondere und glücklicherweise besonders erfolgreiche Weise. Hier kommen wichtige Aspekte zusammen:

  • kreativ, weil ich selbst neue Musikstücke komponiere und texte,

  • handwerklich, weil ich meine Fähigkeiten an Gitarren und Mandoline stetig erweitere,

  • organisatorisch, weil eine Band neben der Musik auch einiges an Koordination erfordert

  • sowie in der Performance, weil das beste Musikstück nur wirkt, wenn man es auch mitreißend vor Publikum zelebriert.

In der vergangenen Karnevalssession konnte ich insbesondere den Punkt Performance besonders genießen. Es ist fantastisch, das direkte Feedback auf den musikalischen Vortrag bei einer Veranstaltung unmittelbar zu erleben. Hier ist alles handgemacht – jeder Ton ist live gespielt und gesungen, die Band ist nur so gut, wie ihr Zusammenspiel, die Lieder funktionieren nur, wenn sie den Zuhörern ans Herz gehen.

Andererseits funktioniert Musik machen und produzieren heutzutage ebenfalls überwiegend digital – von der Aufnahmetechnik über die Klangerzeugung bis zum Mischpult auf dem iPad. So schließt sich der Kreis.

Gerade kommt mir eine neue Songidee. Also schnell die App Musikmemo auf meinem iPhone öffnen und die Idee festhalten.

Schöne digitale Welt.

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Dirk Jörg Jöris
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Autor

Dirk Jörg Jöris

Concept Director