Employer Branding Beispiele

Quo vadis Employer Branding? Wenn in einem Unternehmen Arbeitgebermarketing auf die Agenda kommt, ist der Auslöser in den meisten Fällen derselbe: der Wunsch, die Zahl passender Bewerbender zu erhöhen und vorhandene Mitarbeitende an das Unternehmen zu binden. Eine spannende Herausforderung angesichts der demografischen Lage und des herrschenden Fachkräftemangels. Unsere Employer Branding Beispiele zeigen wie's geht!

In drei Schritten zur erfolgreichen Arbeitgebermarke

Eine klar definierte sowie vor allem authentische Arbeitgebermarke ist das A und O für erfolgreiches Employer Branding. Der Schlüssel zum Aufbau solch einer Arbeitgebermarke ist ein individuelles Employer Branding Konzept, das nachhaltige Effekte verspricht.

„Trias“ ist unsere agenturinterne Bezeichnung für den dreistufigen Prozess, der aus Arbeitgebern Marken macht. Dabei werden Lösungen und Strategien unsererseits auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten.

Employer Branding Best-Practice-Beispiele anhand der Trias

1. Arbeitgebermarke definieren


Am Anfang jeder Arbeitgebermarkenentwicklung steht das Köhler Research – ein ehrlicher Blick auf Ihr Unternehmen als Arbeitgeber sowie auf Motivation und Erwartungen Ihrer Zielgruppe. Der Blick geht tief, macht Freude und liefert wertvolle Erkenntnisse. 

  • Erforschen, was das Unternehmen so besonders macht
  • Zielgruppen und ihre Erwartungen analysieren
  • Das Unternehmen als einzigartigen Arbeitgeber positionieren

Am Beispiel der GAG Immobilien AG


Die GAG Immobilien AG ist Kölns größte Vermieterin. Trotz ihrer großen Bekanntheit nahmen Fachkräfte aller Art die GAG nicht als attraktiven Arbeitgeber, sondern viel mehr als Wohngemeinschaft wahr. Daher war es wichtig, das Arbeitgeberprofil der GAG zu stärken und in einer glaubwürdigen Kommunikationsstrategie zu bündeln. Um eine individuelle Employer Branding Strategie abzuleiten, erstellten wir auf Grundlage von Analysen und Befragungen ein Arbeitgeberprofil, das auf dem HR-Claim „Gib Köln ein faires zu Hause“ fußt. 

Um die Arbeitgebermarke zu schärfen und zu positionieren, ist es wichtig zu wissen, welche Ziele potenzielle Bewerbende anstreben, welche Ansprüche sie formulieren, wie sie sich informieren, welche Kommunikationskanäle sie nutzen, welche Profile sie hinterlassen und welche Botschaften bei ihnen wirken. HR-Personas repräsentieren einen relevanten Querschnitt der Zielgruppe, die Sie gewinnen möchten. Sie sind ein wertvolles Instrument, um die Kandidatenansprache präzise anzulegen.

2. HR-Kommunikationskonzept entwickeln


Wenn die Strategen ihre Hausaufgaben erledigt haben, machen die Kreativen Nägel mit Köpfen. Employer Value Proposition und Agenturbriefing werden zum Creative Brief verdichtet. Konkrete Visualisierungen und Botschaften der Arbeitgebermarke entstehen. Aber auch wenn die Arbeitgebermarke andere Ziele verfolgt und andere Inhalte vermittelt als die Unternehmensmarken, so sollte sie – im Sinne einer konsequenten One-Brand-Strategie fest im Corporate Design verankert sein. Deshalb binden wir das Employer Branding in Ihren Unternehmensauftritt ein und stimmen es mit den Unternehmensverantwortlichen für Corporate Branding sowie Product Branding ab.

  • Relevante Botschaften formulieren
  • Visualisiertungen kreieren, die zur Unternehemnsmarke passen
  • Relevante Touchpoints definieren

Am Beispiel der CHT Germany GmbH


Die CHT AG ist eine weltweit operierende Unternehmensgruppe für die Spezialitätenchemie und agiert seit über 65 Jahren in zahlreichen Industriebereichen. Die CHT Gruppe glänzt durch starke Projekte, komplexe Herausforderungen und sinnstiftende Aufgaben und fördert eine freundschaftliche Atmosphäre mit Teamspirit über alle Landesgrenzen hinweg.

Auf Basis des Creative Brief entwickelten wir für die Arbeitgebermarke eine eigenständige, unübersehbare Sprach- und Bildwelt, die den Spirit des Unternehmens wiedergibt und seine Werte nach innen wie außen kommuniziert.

Eine Besonderheit der Key-Visuals ist, das sie das bestehende Corporate-Wording „YES.“ aufgreifen. CHT bekommt ein Gesicht. Mehrere sogar. Denn jedes HR-Keyvisual zeigt einen HR-Ambassador. Es verkörpert zudem das Haupttätigkeitsfeld des jeweiligen Mitarbeitenden. Zu jedem dieser Key-Visuals gibt es eine Story. Verdeutlicht wird dies durch einen Claim, der ebenfalls auf dem Visual platziert wird.

3. Sichtbar werden


Damit Ihre HR-Kommunikation ins Schwarze trifft, erarbeiten wir den für Ihre Ziele optimalen Media-Mix, erstellen eine Kommunikationsroadmap für Sie und sorgen dafür, dass Sie dauerhaft in allen relevanten Zielgruppen-Kanälen präsent sind.

  • Kommunikationsinstrumente festlegen
  • Media-Strategien entwickeln
  • Dauerhaft in allen relevanten Kanälen der Zielgruppe sichtbar sein

Am Beispiel der BITMARCK Holding GmbH


Bitmarck ist ein Managed Service Provider für den IT-Markt gesetzlicher Betriebs- und Innungskrankenkassen mit 1.400 Mitarbeitenden. 

Das neue Employer Branding Konzept bietet Module für alle benötigten Corporate-Materialien, um eine runde 360° Kommunikation zu schaffen. Neben der digitalen HR-Kommunikation sind ebenso OOH-Kampagnen oder interne Plakat-Flights zum Thema "Mitarbeiter werben Mitarbeiter" bedacht und erstellt worden. Eine kanalübergreifende Online- und Offline-Kommunikation kann dadurch jederzeit realisiert werden.

Drei Schritte bringen Sie weiter

Unsere Employer-Branding-Beratung hilft Ihnen beim Aufbau Ihrer Arbeitgebermarke. Der Trias-Prozess lässt sich problemlos Ihren individuellen Anforderungen anpassen. Auch wenn Sie sich mitten im Employer-Branding-Prozess befinden und bei einem Schritt Unterstützung brauchen, sind wir für Sie da.

Mit der Erfahrung von über 20 Jahren Employer Branding und mehr als 150 realisierten HR-Kommunikationskonzepten unterstützen wir auch Sie gern dabei, eine erfolgreiche Employer-Branding-Kampagne an den Start zu bringen. Unser Expertenteam besteht aus erfahrenen Marketiers, die HR-Marketing mit Leidenschaft betreiben. Unser Credo: umfassend beraten, strategisch denken, kreativ umsetzen, präzise ausführen und zuvorkommend betreuen!

Wir unterstützen Sie bei:

  • Schritt 1, wenn Sie eine Kreativ- und Mediaagentur haben, aber noch keine definierte Arbeitgebermarke
  • Schritt 1 und 3, wenn Sie weder definierte Marke noch Media-Strategie haben, aber eine Umsetzungsagentur für die Kreation
  • Schritt 2 und 3, wenn sie bereits eine Marke haben, aber noch keine vernünftige Umsetzung
  • Schritt 3, wenn Sie Marke und Kampagne haben, aber am Markt immer noch nicht sichtbar sind
  • Schritt 1, 2, und 3, wenn Sie alles aus einem Guss haben möchten